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Unsere Methode

Die Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung ist eine Jugendbewegung, die sich bestimmter Methoden bedient.

Am Anfang sollen kurz die wesentlichen Ziele beschrieben werden:

Der Einzelne soll

    <table width="550"> <tbody><tr> <td>...</td> <td>eine persönliche Beziehung zu Gott entwickeln.</td> </tr> <tr> <td>...</td> <td>seine Veranlagungen und Fähigkeiten optimal entwickeln.</td> </tr> <tr> <td>...</td> <td>lernen, verantwortungsbewusst zu handeln.</td> </tr> <tr> <td>...</td> <td>sich zu einem politisch denkenden und handelnden Menschen entwickeln.</td> </tr> <tr> <td>...</td> <td>lernen, Eigeninitiative zu entwickeln.</td> </tr> <tr> <td>...</td> <td>ein Ich- und Gruppenbewusstsein entwickeln.</td> </tr> <tr> <td>...</td> <td>erkennen, dass Frieden eine wichtige Grundlage für unser Zusammenleben ist und es sich lohnt, sich dafür einzusetzen.</td> </tr> </tbody></table>

Ähnliche Ziele verfolgen auch andere Jugendorganisationen. Das eigentliche Kernstück der Pfadfinderbewegung liegt deshalb nicht so sehr in ihren Zielen, als vielmehr in ihrer methodischen Umsetzung.

Zu den pfadfinderischen Methoden gehören:

  1. Die kleine Gruppe

    Die kleine überschaubare, feste Gruppe ermöglicht die persönliche Entfaltung eines jeden Gruppenmitglieds. In ihr erlernt der oderdie Einzelne Partnerschaft und soziale Verhaltensweisen. Er oder sie übernimmt eigenverantwortlich Aufgaben und gewinnt durch ihre Erfüllung Anerkennung und Selbstbewusstsein.

  2. Gesetz und Versprechen

    Unser Gesetz besteht aus 10 "Spielregeln", welche den Umgang unter Pfadfinderinnen und Pfadfindern und mit der Umwelt regeln. Unser Versprechen ist der symbolische Akt jedes Einzelnen gegenüber allen Pfadfinderinnen und Pfadfindern die Pfadfindergesetze anzuerkennen und ein Teil der weltweiten Gemeinschaft zu werden.

  3. Learning by doing

    Das bedeutet: Lernen durch handeln. Frei nach dem Sprichwort "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". Etwas Neues lernt man am besten, indem man es ausprobiert.

  4. Das Leben in der freien Natur

    Fahrt und Lager ermöglichen es uns den Alltag hinter uns zu lassen, einmal auf den "Luxus" zu verzichten und bewusst einfach zu leben. Die gemeinsamen Erfahrungen fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe. Darüber hinaus bieten Zeltlager uns die Möglichkeit, die Natur wieder einmal aus nächster Nähe zu erfahren.

  5. Übernahme von Verantwortung durch den Einzelnen

    Gerade das System der kleinen Gruppe ist darauf angewiesen, dass sich jede und jeder engagiert, dass jede und jeder Teile der Arbeit übernimmt und verantwortet. Die Gruppe bietet so einen guten Rahmen, demokratische Verhaltensweisen und Engagement einzuüben.

  6. Führung im Dialog

  7. Hierunter verstehen wir, dass nicht eine Einzelle oder ein Einzelner das Sagen hat und alle Fäden in der Hand hält, sondern dass Entscheidungen gemeinsam getroffen, Ideen gemeinsam gesammelt und auch gemeinsam umgesetzt werden.




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